U 298

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Kriegsmarine Unterseeboot U 298

Typ: VII C/41
Bauauftrag: 23.03.1942
Bauwerft: Bremer Vulkan Schiffbau und Maschinenfabrik Bremen-Vegesack
Serie: U 292 - U 300
Baunummer: 63
Kiellegung: 23.02.1943
Stapellauf: 25.10.1943
Indienststellung: 01.12.1943
Kommandant: Ortwin Hensellek
Feldpostnummer: M - 54 381

Kommandanten

01.12.1943 - 21.12.1943 Oberleutnant zur See - Ortwin Hensellek
21.12.1943 - 17.07.1944 Oberleutnant zur See - Otto Hohmann
18.07.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See - Heinrich Gehrken

Flottillen

01.12.1943 - 17.07.1944 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot)
18.07.1944 - 08.05.1945 U-Boot-Abwehrschule, Neustadt / Hatvik (Schulboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

30.09.1944 - 01.10.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

04.10.1944 - 05.10.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Egersund

07.10.1944 - 07.10.1944: Ausgelaufen von Egersund - Eingelaufen in Stavanger

08.10.1944 - 08.10.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen


Am 30.09.1944 lief U 298 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Heinrich Gehrken von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Abschluss der Ausbildung über Kristiansand wegen einer Ergänzung sowie über Egersund und Stavanger aufgrund eines Geleitwechsels nach Bergen. Nach 9 Tagen lief U 298 am 08.10.1944 in Bergen ein. Dort wurde das Boot in der Folgezeit gemeinsam mit U 1052, U 1102 und UD 5 bei der U-Boot-Abwehrschule in Hatvik eingesetzt.



Überführungsfahrt

30.05.1945 - 31.05.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow

02.06.1945 - 04.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


Am 30.05.1945 lief U 298 von Bergen zur Überführungsfahrt aus. Der Marsch führte über Scapa Flow nach Loch Ryan. Während dieser insgesamt 6 Tage dauernden Fahrt erreichte das Boot am 04.06.1945 Loch Ryan. Dort wurde das Boot offiziell den britischen Streitkräften übergeben, woraufhin die verbliebene Restbesatzung in Kriegsgefangenschaft ging. U 298 verblieb dort im Hinblick auf seine spätere Vernichtung im Rahmen der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

28.11.1945 - 29.11.1945: Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


Am 28.11.1945 lief U 298 von Loch Ryan zu seiner letzten Fahrt aus. Das Boot wurde am 29.11.1945 im Rahmen der Operation Deadlight auf einer Position im Nordatlantik nordwestlich von Irland versenkt. Während dieser insgesamt 2 Tage dauernden Überführung wurde das Boot planmäßig durch britische Einheiten zerstört.


Verbleib

Datum: 29.11.1945
Letzter Kommandant: Heinrich Gehrken
Ort: Nordatlantik
Position: 55° 35' Nord - 07° 54' West
Planquadrat: AM 5387
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 298

Verbleib im Detail


Am 28.11.1945 wurde U 298 von der britischen Sloop HMS Fowey (L.15) unter dem Kommando von Lieutenant Commander G.W.C. Simpson auf die vorgesehene Position für die Operation Deadlight geschleppt. Die endgültige Versenkung erfolgte am 29.11.1945 um 16:54 Uhr im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslow (G.17) unter Commander H.W.S. Browning sowie der britischen Fregatte HMS Cubitt (K.512) unter Lieutenant Commander Gregory-John-Antony Lumsden.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 76, 105

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997- S. 136, 220.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 376.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 98.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 223 - U 300" - Eigenverlag - S. 360.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 207.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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