U 400
Kriegsmarine Unterseeboot U 400
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 25.08.1941 |
| Bauwerft: | Howaldtswerke AG Kiel |
| Serie: | U 371 - U 400 |
| Baunummer: | 32 |
| Kiellegung: | 18.11.1942 |
| Stapellauf: | 08.01.1944 |
| Indienststellung: | 18.03.1944 |
| Kommandant: | Horst Creutz |
| Feldpostnummer: | M - 46 386 |
Kommandanten
| 18.03.1944 - 00.12.1944 | Kapitänleutnant Horst Creutz |
Flottillen
| 18.03.1944 - 31.10.1944 | 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot) |
| 01.11.1944 - 00.12.1944 | 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
05.11.1944 - 05.11.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Arhus
09.11.1944 - 10.11.1944: Ausgelaufen von Arhus - Eingelaufen in Horten
Am 05.11.1944 lief U 400 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Horst Creutz von Kiel aus. Das Boot verlegte über Arhus, wo ein Geleitwechsel stattfand, nach Horten. Am 10.11.1944 lief U 400 in Horten ein.
1. Unternehmung
15.11.1944 - 16.11.1944: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Kristiansand
18.11.1944 - 00.12.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Verlust des Bootes
Am 15.11.1944 lief U 400 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Horst Creutz von Horten zu seiner 1. Unternehmung aus. Am 16.11.1944 wurden in Kristiansand nochmals Ergänzungen durchgeführt. Das Boot hatte die Aufgabe, im St. Georgs-Kanal zu operieren. Es ging im Dezember 1944 in einem britischen Minenfeld verloren und meldete sich seit dem Auslaufen nicht mehr. Auf dieser Unternehmung wurden keine Schiffe versenkt oder beschädigt.
Original Kriegstagebuch U 400 - 1. Unternehmung (B.d.U. op.)
Verbleib
| Datum: | 00.12.1944 |
| Letzter Kommandant: | Horst Creutz |
| Ort: | Keltische See |
| Position: | 50° 33,16' Nord - 05° 11,37' West |
| Planquadrat: | BF 2245 |
| Verlust durch: | Mine |
| Tote: | 50 |
| Überlebende: | 0 |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 400 |
Verbleib im Detail
U 400 ist nach dem 14.12.1944 in der Keltischen See vor der Küste von Cornwall, bei Newquay, im britischen Minenfeld HY A1 gesunken. Das Wrack wurde von britischen Tauchern in der südlichen Hälfte des Minenfeldes gefunden. Dieses Feld war am 12.12.1944 von der HMS Plover (M.26) mit 100 Minen vom Typ Mk XVII (39)/XVII auf der Position 50° 42,5' Nord - 05° 05,4' West in einer Tiefe von 70 Metern gelegt worden. Im Zeitraum von 1990 bis 2001 entdeckten die Taucher L.F. Welch und Innes McCartney vor Cornwall drei Wracks vom Typ VII C, zu denen neben U 400 auch U 1221 und U 325 zählten.
- Die ursprüngliche Nachkriegsbewertung wurde von Axel Niestlé im Februar 2004 geändert und im Juli 2008 ergänzt. Der Angriff der Fregatte HMS Nyasaland (K.587), am 17.12.1944 auf der Position 51° 16' Nord - 08° 05' West, der früher für die Versenkung von U 400 verantwortlich gemacht wurde, war in Wirklichkeit die Versenkung von U 772 (Dr. Axel Niestlé - S. 219).
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
Clay Blair: "Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945" - Heyne Verlag 1999 - S. 739.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 47
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 148, 234.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 306.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 60, 219.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 139.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 218.