U 930
Kriegsmarine Unterseeboot U 930
| Typ: | VII C/41 |
| Bauauftrag: | 02.04.1942 |
| Bauwerft: | Schiffswerft Neptun AG Rostock |
| Serie: | U 929 - U 936 |
| Baunummer: | 517 |
| Kiellegung: | 20.04.1943 |
| Stapellauf: | 05.10.1944 |
| Indienststellung: | 06.12.1944 |
| Kommandant: | Kurt Mohr |
| Feldpostnummer: | M - 47 074 |
Kommandanten
| 06.12.1944 - 08.05.1945 | Oberleutnant zur See Kurt Mohr |
Flottillen
| 06.12.1944 - 08.05.1945 | 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
11.01.1945 - 11.01.1945: Ausgelaufen von Hela - Eingelaufen in Gotenhafen
Am 11.01.1945 lief U 930 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Kurt Mohr von Hela aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 3514, nach Gotenhafen. Nach insgesamt 1 Tag lief U 930 am 11.01.1945 in Gotenhafen ein.
Verlegungsfahrt
24.01.1945 - 24.01.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Swinemünde
Am 24.01.1945 lief U 930 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Kurt Mohr von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 1307, nach Swinemünde. Nach insgesamt 1 Tag lief U 930 am 24.01.1945 in Swinemünde ein. Später nach Kiel verlegt.
Verlegungsfahrt
18.04.1945 - 21.04.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Frederikshaven
21.04.1945 - 24.04.1945: Ausgelaufen von Frederikshaven - Eingelaufen in Horten
Am 18.04.1945 lief U 930 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Kurt Mohr von Kiel aus. Das Boot lag bis zum 19.04.1945 in Schilksee vor Anker und verlegte dann, zusammen mit U 2361, über Frederikshaven nach Horten. Nach insgesamt 7 Tagen lief U 930 am 24.04.1945 in Horten ein.
Verlegungsfahrt
26.04.1945 - 01.05.1945: Ausgelaufen von Horten - Eingelaufen in Bergen
Am 26.04.1945 lief U 930 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Kurt Mohr von Horten aus. Das Boot verlegte nach Bergen. Nach insgesamt 6 Tagen lief U 930 am 01.05.1945 in Bergen ein.
Überführungsfahrt
30.05.1945 - 01.06.1945: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Scapa Flow
01.06.1945 - 02.06.1945: Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Lisahally
U 930 lief am 30.05.1945 von Bergen aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow, nach Lisahally. Am 02.06.1945 lief U 930 in Lisahally ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.
Verlegungsfahrt / Operation Deadlight
29.12.1945 - 29.12.1945: Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in 29.12.1945 - Moville
29.12.1945 - 29.12.1945: Ausgelaufen von Moville - Versenkt
U 930, lief am 29.12.1945 von Lisahally aus. Das Boot verlegte nach Moville. Am 29.12.1945 lief U 930 in Moville ein. Dort wartete es seine Versenkung bei der Operation Deadlight, die noch am gleichen Tag erfolgte.
Verbleib
| Datum: | 29.12.1945 |
| Letzter Kommandant: | Kurt Mohr |
| Ort: | Nordatlantik |
| Position: | 55° 22' Nord - 07° 35' West |
| Planquadrat: | AM 5626 |
| Verlust durch: | Operation Deadlight |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 930 |
Verbleib im Detail
Am 29.12.1945 wurde U 930, im Nordatlantik nordwestlich von Irland durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslow (G.17) unter Captain Gerald Seymour Tuck versenkt. Zuvor war das Boot am 29.12.1945, vom britischen Zerstörer HMS Zetland (L.59) unter Lieutenant Commander J. V. Wilkinson, auf die Position der Operation Deadlight geschleppt, und um 23:25 Uhr versenkt worden. Der Bau von U 930 wurde am 06.11.1943 zuerst zurückgestellt. Nach der Prüfung der Zuliefermöglichkeiten, die noch zur Verfügung standen, wurde the Bau am 02.12.1943 fortgesetzt.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 163.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 169, 256.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 388.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 100.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 850 - U 1100" - Eigenverlag - S. 66.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 238.