U 958

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Kriegsmarine Unterseeboot U 958

Typ: VII C
Bauauftrag: 10.04.1941
Bauwerft: Blohm & Voss Hamburg
Serie: U 951 - U 994
Baunummer: 158
Kiellegung: 10.03.1942
Stapellauf: 21.11.1942
Indienststellung: 14.01.1943
Kommandant: Gerhard Groth
Feldpostnummer: M - 50 044

Kommandanten

14.01.1943 - 25.04.1945 Kapitänleutnant Gerhard Groth
26.04.1945 - 03.05.1945 Oberleutnant zur See Friedrich Stege

Flottillen

14.01.1943 - 31.07.1944 5. U-Flottille, Kiel (Ausbildungsboot)
01.08.1944 - 15.02.1945 8. U-Flottille, Danzig (Frontboot)
16.02.1945 - 03.05.1945 5. U-Flottille, Kiel (Frontboot)

Einsätze


1. Unternehmung

06.05.1944 - 08.05.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand

08.05.1944 - 09.05.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger

22.05.1944 - 24.05.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen

25.05.1944 - 27.05.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen

03.06.1944 - 23.06.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen


Am 06.05.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Kiel zu seiner 1. Unternehmung aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, Besprechungen in Kristiansand und einem Aufenthalt in Stavanger ab dem 09.05.1944 als Bereitschaftsboot der Gruppe Mitte, setzte das Boot die Fahrt am 22.05.1944 fort und operierte vor der Küste Norwegens. Am 26.05.1944 wurde in Bergen das Sehrohr gewechselt. Die Unternehmung musste nach einem Fliegerangriff am selben Tag (1 Toter, 2 Verletzte) vorzeitig abgebrochen werden, woraufhin das Boot am 27.05.1944 in Bergen einlief. Nach Reparaturen lief U 958 am 03.06.1944 erneut von Bergen aus und operierte weiter vor der norwegischen Küste. Nach einer Gesamtdauer von 49 Tagen lief das Boot am 23.06.1944 wieder in Bergen ein. U 958 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 958 - 1. Unternehmung



Verlegungsfahrt

03.07.1944 - 03.07.1944: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Haugesund


Am 03.07.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Bergen aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 982 und U 999, nach Haugesund. Nach insgesamt 1 Tag lief U 958 am 03.07.1944 in Haugesund ein. Dort wurde es Bereitschaftsboot der Gruppe Mitte.



Verlegungsfahrt

27.07.1944 - 27.07.1944: Ausgelaufen von Haugesund - Eingelaufen in Stavanger

28.07.1944 - 28.07.1944: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Farsund

28.07.1944 - 29.07.1944: Ausgelaufen von Farsund - Eingelaufen in Kristiansand

29.07.1944 - 01.08.1944: Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Kiel


Am 27.07.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Haugesund aus. Das Boot verlegte, über Stavanger (Übernachtung und Geleitwechsel), Farsund (Fliegergefahr) und Kristiansand (Befehlsempfang), nach Kiel. Nach insgesamt 6 Tagen lief U 958 am 01.08.1944 in Kiel ein. Dort wurde U 958 für den Einsatz in der Ostsee ausgerüstet.



Verlegungsfahrt

03.08.1944 - 05.08.1944: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Gotenhafen


Am 03.08.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 745 und U 1001, nach Gotenhafen. Nach insgesamt 3 Tagen lief U 958 am 05.08.1944 in Gotenhafen ein.



2. Unternehmung

04.09.1944 - 05.09.1944: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Reval

07.09.1944 - 11.10.1944: Ausgelaufen von Reval - Eingelaufen in Danzig


Am 04.09.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Gotenhafen zu seiner 2. Unternehmung aus. Nach Ergänzungen in Reval, operierte das Boot in der Ostsee und im Finnischen Meerbusen. Nach einer Gesamtdauer von 38 Tagen lief U 958 am 11.10.1944 in Danzig ein. U 958 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Original Kriegstagebuch U 958 - 2. Unternehmung



3. Unternehmung

13.10.1944 - 14.12.1944: Ausgelaufen von Danzig - Eingelaufen in Libau

14.12.1944 - 17.12.1944: Ausgelaufen von Libau - Eingelaufen in Danzig


Am 13.10.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Danzig zu seiner 3. Unternehmung aus. Das Boot operierte in der Ostsee und im Finnischen Meerbusen. Der Rückmarsch führte über Libau (Torpedoabgabe) nach Danzig. Nach einer Gesamtdauer von 66 Tagen lief U 958 am 17.12.1944 wieder in Danzig ein. U 958 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 40 BRT und 1 Landungsschiff mit 720 ts versenken und 1 Schiff mit 40 BRT beschädigen. → Erfolge U 958.

Original Kriegstagebuch U 958 - 3. Unternehmung



Verlegungsfahrt

30.12.1944 - 31.12.1944: Ausgelaufen von Danzig - Eingelaufen in Gotenhafen


Am 30.12.1944 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Danzig aus. Das Boot verlegte, zu Werftarbeiten, nach Gotenhafen. Nach insgesamt 2 Tagen lief U 958 am 31.12.1944 in Gotenhafen ein.



Verlegungsfahrt

22.03.1945 - 22.03.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Pillau

23.03.1945 - 26.03.1945: Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel


Am 22.03.1945 lief U 958 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Gerhard Groth von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, über Pillau (Entmagnetisieren), nach Kiel. Nach insgesamt 5 Tagen lief U 958 am 26.03.1945 in Kiel ein.



Verlegungsfahrt

27.03.1945 - 27.03.1945: Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Flensburg


Am 27.03.1945 lief U 958 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Stege von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Flensburg. Nach insgesamt 1 Tag lief U 958 am 27.03.1945 in Flensburg ein.



Verlegungsfahrt

21.04.1945 - 21.04.1945: Ausgelaufen von Flensburg - Eingelaufen in Kiel


Am 21.04.1945 lief U 958 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Friedrich Stege von Flensburg aus. Das Boot verlegte nach Kiel. Nach insgesamt 1 Tag lief U 958 am 21.04.1945 in Kiel ein.


Verbleib

Datum: 03.05.1945
Letzter Kommandant: Friedrich Stege
Ort: Kiel
Position: 54° 21' Nord - 10° 10' Ost
Planquadrat: AO 7728
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 958

Verbleib im Detail


Am 03.05.1945 wurde U 958, in Kiel, bei der Aktion Regenbogen, selbst versenkt. Das Boot wurde 1947 gehoben und verschrottet.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag - 1996 - S. 84, 232.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag - 1997 - S. 100, 223.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag - 2008 - S. 357, 360.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag - 2008 - S. 307.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 89.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 -1945 - KTB U 850 - U 1100" - Eigenverlag - S. 119 -122.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 139.


Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com]

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