Deutsche Blockadebrecher
Deutsche Blockadebrecher 1939 – 1945
(Blockadebrecher im Zusammenhang mit der U-Boot-Waffe)
Deutsche Blockadebrecher dienten während des Zweiten Weltkrieges dem Transport kriegswichtiger Rohstoffe, Güter und Ausrüstung zwischen Deutschland beziehungsweise den von Deutschland kontrollierten Häfen und überseeischen Gebieten. Sie versuchten, die alliierte Seeblockade zu durchbrechen und insbesondere Verbindungen zu neutralen oder verbündeten Staaten aufrechtzuerhalten.
Zum Einsatz kamen überwiegend Handelsschiffe, die für diese Aufgaben herangezogen und teilweise besonders ausgerüstet oder getarnt wurden. Ihre Fahrten führten häufig über große Entfernungen und durch Seegebiete, die von alliierten Kriegsschiffen und Flugzeugen überwacht wurden. Verluste durch Aufbringung, Versenkung oder Selbstversenkung waren daher nicht selten.
Im Zusammenhang mit der U-Boot-Waffe bestanden verschiedene Berührungspunkte. Einzelne spätere oder bereits eingesetzte U-Boot-Kommandanten waren vor oder nach ihrer U-Boot-Verwendung zeitweise auf solchen Schiffen eingesetzt, an deren Sicherung beteiligt oder in anderer Funktion mit ihnen verbunden. Darüber hinaus konnten Blockadebrecher und U-Boote in denselben Seegebieten operieren oder im Rahmen besonderer Versorgungs- und Transportaufgaben miteinander in Verbindung stehen.
Die nachfolgende Übersicht führt zu den deutschen Blockadebrechern, die nachweislich mit dem militärischen Werdegang von U-Boot-Kommandanten oder mit Einsätzen der deutschen U-Boot-Waffe in Verbindung standen.
| Anneliese Essberger | Doggerbank |
| Elsa Essberger | Hohenfriedberg |
| Irene | Karin |
| Münsterland | Osorno |
| Regensburg | Rhakotis |
| Rio Grande | Spreewald |