U 2341

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Kriegsmarine Unterseeboot U 2341

Typ: XXIII
Bauauftrag: 20.09.1943
Bauwerft: Deutsche Werft AG Hamburg
Baunummer: 495
Serie: U 2321 - U 2371
Kiellegung: 23.08.1944
Stapellauf: 03.10.1944
Indienststellung: 21.10.1944
Kommandant: Hermann Böhm
Feldpostnummer: M - 45 089

Kommandanten

21.10.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See - Hermann Böhm

Flottillen

21.10.1944 - 08.05.1945 32. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

15.05.1945 - 15.05.1945 Ausgelaufen von Cuxhaven - Eingelaufen in Wilhelmshaven


Am 15.05.1945 lief U 2341 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hermann Böhm von Cuxhaven aus. Das Boot verlegte nach der Kapitulation nach Wilhelmshaven.



Überführungsfahrt

21.06.1945 - 27.06.1945 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Lisahally


U 2341 lief am 21.06.1945 von Wilhelmshaven aus. Das Boot überführte nach Lisahally. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 2341 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Verlegungsfahrt / Operation Deadlight

00.12.1945 - 00.12.1945 Ausgelaufen von Lisahally - Eingelaufen in Moville

31.12.1945 - 31.12.1945 Ausgelaufen von Moville - Versenkt


U 2341, lief 00.12.1945 von Lisahally aus. Das Boot verlegte nach Moville. Nach dem Auslaufen, am 31.12.1945, wurde das Boot, noch am gleichen Tag, bei der Operation Deadlight, versenkt.


Verbleib

Datum: 31.12.1945
Letzter Kommandant: Hermann Böhm
Ort: Nordatlantik
Position: 55° 44' Nord - 08° 19' West
Planquadrat: AM 5372
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 2341

Verbleib im Detail


Am 31.12.1945 wurde U 2341 von dem britischen Zerstörer HMS Zetland (L.59) unter Lieutenant Commander James Oswald Graham auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 31.12.1945 um 23:45 Uhr, im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslaught (G.04) unter Commander William Richard Marshall-A'Deane und des polnischen Zerstörers ORP Blyskawica (H.34) unter Komandor Porucznik Ludwik Lichodziejewski versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 31.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 165, 231.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 390.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 172.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 111.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 189.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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