U 2350

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Kriegsmarine Unterseeboot U 2350

Typ: XXIII
Bauauftrag: 20.09.1943
Bauwerft: Deutsche Werft AG Hamburg
Baunummer: 504
Serie: U 2321 - U 2371
Kiellegung: 28.09.1944
Stapellauf: 22.11.1944
Indienststellung: 23.12.1944
Kommandant: Werner Schauer
Feldpostnummer: M - 50 159

Kommandanten

23.12.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See - Werner Schauer

Flottillen

23.12.1944 - 15.02.1945 32. U-Flottille, Hamburg (Ausbildungsboot)
16.02.1945 - 08.05.1945 4. U-Flottille, Stettin (Ausbildungsboot)

Einsätze


Verlegungsfahrt

21.04.1945 - 28.04.1945 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand


Am 21.04.1945 lief U 2350 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Werner Schauer von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Kristiansand. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen lief U 2350 am 28.04.1945 in Kristiansand ein.



Überführungsfahrt

29.05.1945 - 01.06.1945 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Scapa Flow

04.06.1945 - 06.06.1945 Ausgelaufen von Scapa Flow - Eingelaufen in Loch Ryan


U 2350 lief am 29.05.1945 von Kristiansand aus. Das Boot überführte, über Scapa Flow, nach Loch Ryan. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft. U 2350 wartete auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.



Operation Deadlight

26.11.1945 - 28.11.1945 Ausgelaufen von Loch Ryan - Versenkt


U 2350, lief am 26.11.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot wurde am 28.11.1945 bei der Operation Deadlight versenkt.


Verbleib

Datum: 28.11.1945
Letzter Kommandant: Werner Schauer
Ort: Nordatlantik
Position: 56° 10' Nord - 10° 05' West
Planquadrat: AM 5139
Verlust durch: Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -
Besatzung: Besatzungsliste U 2350

Verbleib im Detail


Am 26.11.1945 wurde U 2350 von dem britischen Zerstörer HMS Pytchley (L.92) auf die Position der Operation Deadlight geschleppt und am 28.11.1945 um 09:00 Uhr, im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch Artilleriefeuer des britischen Zerstörers HMS Onslaught (G.04) unter Commander William Richard Marshall-A'Deane und des polnischen Zerstörers ORP Piorun (G.65) unter Komandor Porucznik Janusz Iliński versenkt.


Quellen & Literatur


Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 204.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 171, 231.

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 375.

Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 173.

Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 114.

Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 189.



Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com

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