U 339
Kriegsmarine Unterseeboot U 339
| Typ: | VII C |
| Bauauftrag: | 17.12.1940 |
| Bauwerft: | Nordseewerke Emden GmbH |
| Serie: | U 331 - U 350 |
| Baunummer: | 211 |
| Kiellegung: | 07.07.1941 |
| Stapellauf: | 30.06.1942 |
| Indienststellung: | 25.08.1942 |
| Kommandant: | Georg-Wilhelm Basse |
| Feldpostnummer: | M - 50 708 |
Kommandanten
| 25.08.1942 - 17.05.1943 | Kapitänleutnant - Georg-Wilhelm Basse |
| 18.05.1943 - 23.02.1945 | Kapitänleutnant - Werner Remus |
Flottillen
| 25.08.1942 - 00.03.1943 | 8. U-Flottille, Danzig (Ausbildungsboot) |
| 00.03.1943 - 00.04.1943 | 11. U-Flottille, Bergen (Frontboot) |
| 00.04.1943 - 23.02.1945 | 22. U-Flottille, Gotenhafen / Wilhelmshaven (Schulboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
16.03.1943 - 18.03.1943 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Kristiansand
19.03.1943 - 19.03.1943 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Stavanger
20.03.1943 - 20.03.1943: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Bergen
Am 16.03.1943 lief U 339 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Georg-Wilhelm Basse von Kiel zu einer Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte über Kristiansand zum Geleitwechsel sowie nach Stavanger zum erneuten Geleitwechsel nach Bergen. Während dieser insgesamt 5 Tage dauernden Fahrt erfolgte der Einlauf am 20.03.1943 in Bergen.
1. Unternehmung
22.03.1943 - 28.03.1943: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Drontheim
Am 22.03.1943 lief U 339 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Georg-Wilhelm Basse von Bergen zu seiner 1. Unternehmung aus. Das Boot musste die Unternehmung im Nordmeer aufgrund von Fliegerschäden vorzeitig abbrechen. Während dieser insgesamt 7 Tage dauernden Fahrt wurden 1.110 sm über und 68,5 sm unter Wasser zurückgelegt. Im Verlauf der Operationen gelangen keine Versenkungen oder Beschädigungen von Schiffen. Am 28.03.1943 lief U 339 in Drontheim ein.
Original Kriegstagebuch U 339 - 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
03.04.1943 - 03.04.1943: Ausgelaufen von Drontheim - Eingelaufen in Kristiansand
04.04.1943 - 04.04.1943 Ausgelaufen von Kristiansand - Eingelaufen in Ålesund
05.04.1943 - 05.04.1943: Ausgelaufen von Ålesund - Eingelaufen in Bergen
06.04.1943 - 06.04.1943: Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Stavanger
07.04.1943 - 07.04.1943: Ausgelaufen von Stavanger - Eingelaufen in Marviken
08.04.1943 - 09.04.1943: Ausgelaufen von Marviken - Eingelaufen in Kiel
Am 03.04.1943 lief U 339 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Georg-Wilhelm Basse von Drontheim zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte über Kristiansand zur Übernachtung sowie über Ålesund, Bergen, Stavanger und Marviken zum jeweiligen Geleitwechsel in die Werft nach Kiel. Während dieser insgesamt 7 Tage dauernden Fahrt erfolgte der Einlauf am 09.04.1943 in Kiel, wo die Schäden der 1. Unternehmung behoben wurden. Im Anschluss wurde das Boot als Schulboot der 22. U-Flottille unterstellt.
Verlegungsfahrt
28.01.1945 - 06.02.1945: Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Wilhelmshaven
Am 28.01.1945 lief U 339 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Werner Remus von Gotenhafen zu einer weiteren Verlegungsfahrt aus. Das Boot verlegte im Zuge der Räumung des Stützpunktes Gotenhafen gemeinsam mit 29 weiteren U-Booten nach Wilhelmshaven. Während dieser insgesamt 10 Tage dauernden Fahrt erfolgte der Einlauf am 06.02.1945 in Wilhelmshaven, wo das Boot am 23.02.1945 außer Dienst gestellt wurde.
Verbleib
| Datum: | 05.05.1945 |
| Letzter Kommandant: | Werner Remus |
| Ort: | Wilhelmshaven |
| Position: | 53° 31' Nord - 08° 10' Ost |
| Planquadrat: | AN 9815 |
| Verlust durch: | Selbstversenkung |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | — |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 339 |
Verbleib im Detail
Am 05.05.1945 wurde U 339 im Rahmen der Aktion Regenbogen in der Westkammer der IV. Einfahrt (Raederschleuse) in Wilhelmshaven zusammen mit 22 weiteren U-Booten selbstversenkt. Zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 wurden diese Boote von den Briten mit geballten Ladungen gesprengt und anschließend verschrottet.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 23, 316
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 86, 250.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 358, 368.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 55.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 301 - U 374" - Eigenverlag - S. 185 - 186.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 259.