U 3502
Kriegsmarine Unterseeboot U 3502
| Typ: | XXI |
| Bauauftrag: | 06.11.1943 |
| Bauwerft: | F. Schichau Werft GmbH Danzig |
| Baunummer: | 1647 |
| Serie: | U 3501 - U 3557 |
| Kiellegung: | 16.04.1944 |
| Stapellauf: | 06.07.1944 |
| Indienststellung: | 19.08.1944 |
| Kommandant: | Hermann Schultz |
| Feldpostnummer: | M - 43 288 |
Kommandanten
| 19.08.1944 - 03.05.1945 | Oberleutnant zur See Hermann Schultz |
Flottillen
| 19.08.1944 - 15.02.1945 | 8. U-Flottille, Danzig (Versuchsboot) |
| 16.02.1945 - 03.05.1945 | 5. U-Flottille, Kiel (Versuchsboot) |
Einsätze
Verlegungsfahrt
13.01.1945 - 00.01.1945 Ausgelaufen von Hela - Eingelaufen in Gotenhafen
20.01.1945 - 00.01.1945 Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Swinemünde
Am 13.01.1945 lief U 3502 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hermann Schultz von Hela aus. Das Boot verlegte nach Gotenhafen. Anschließend mit U 3520, „Donau“ und Isar, nach Swinemünde. Später zurück nach Gotenhafen.
Verlegungsfahrt
29.01.1945 - 05.02.1945 Ausgelaufen von Gotenhafen - Eingelaufen in Bremen
Am 29.01.1945 lief U 3502 unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Hermann Schultz von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte bei der Räumung des Stützpunktes, zusammen mit U 3508, nach Bremen. Nach einer Gesamtdauer von 8 Tagen lief U 3502 am 05.02.1945 in Bremen ein. Später nach Hamburg verlegt.
Verbleib
| Datum: | 03.05.1945 |
| Letzter Kommandant: | Hermann Schultz |
| Ort: | Hamburg |
| Position: | 53° 32,4' Nord - 09° 57,1' Ost |
| Planquadrat: | AO 0716 |
| Verlust durch: | Selbstversenkung |
| Tote: | 0 |
| Überlebende: | - |
| Besatzung: | Besatzungsliste U 3502 |
Verbleib im Detail
Am 03.05.1945 wurde U 3502, in Hamburg / Howaldtswerft Vorhafen, längsseits der Tollerort-Mole, bei der Aktion Regenbogen, selbst versenkt. Das Boot wurde bereits am 08.04.1945, bei einem Bombenangriff durch die 4. und 6. kanadische RCAF-Group sowie die 8. britische RAF-Group, durch Bombentreffer im Heckraum beschädigt und außer Dienst gestellt. Danach diente es als Stromversorger. Das gesamte historische Hafenbecken und die Mole wurden im Laufe der Jahrzehnte radikal verändert und komplett überbaut. Die genannte Position befindet sich heute mitten auf dem festen, asphaltierten Areal des HHLA Container Terminals Tollerort (CTT), genauer gesagt im nordwestlichen Bereich des Terminals, unweit der heutigen Kaimauer zur Norderelbe hin.
Quellen & Literatur
Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven
Literaturverweise: → Die genannten Bücher bei Amazon oder ZVAB
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 220.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 159, 241.
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 357, 362.
Axel Niestlé: "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 164.
Herbert Ritschel: "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 1101 - U 4718" - Eigenverlag - S. 156.
Eberhard Rössler: "Die deutschen Uboote und ihre Werften" - Bernard & Graefe Verlag 1990 - S. 170.