Dietrich von der Ropp

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Lebensdaten

Name: Freiherr von der Ropp

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Vorname: Dietrich Max Otto Egbert
Geburtsdatum: 27.07.1909
Geburtsort: Mitau
Geburtsort Lage - Damals: Hauptstadt des Gouvernements Kurland - Russisches Kaiserreich
Geburtsort Lage - Heute: Jelgava - Staatliche Stadt Jelgava - Republik Lettland
Todesdatum: 00.09.1939 / 00.10.1939 (30 Jahre)
Todesort: Nordsee / Ärmelkanal verschollen
Position: (51° 10' Nord - 01° 30' Ost)
Todesursache: Verlust seines Bootes U 12
Beigesetzt : Auf der | → Kriegsgräberstätte Calais beigesetzt. Nach dem Krieg wurde er zur | → Kriegsgräberstätte Bourdon überführt.

Dienstgrade

10.10.1929 Seekadett (Ernennung)
01.01.1931 Fähnrich zur See
01.04.1933 Oberfähnrich zur See
01.10.1933 Leutnant zur See
01.06.1935 Oberleutnant zur See
01.08.1938 Kapitänleutnant

Orden und Auszeichnungen

00.00.0000 -

Militärischer Werdegang

01.04.1929 Eintritt in die Reichsmarine als Seeoffiziersanwärter der Crew 29.
01.04.1929 - 30.06.1929 Infanteristische Grundausbildung bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
01.07.1929 - 11.10.1929 Praktische Bordausbildung auf dem Segelschulschiff Niobe.
12.10.1929 - 05.01.1930 Zwischenlehrgang an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
06.01.1930 - 21.05.1930 Praktische Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Emden.
22.05.1930 - 04.01.1931 Praktische Bordausbildung auf dem Leichten Kreuzer Karlsruhe.
05.01.1931 - 02.04.1931 Infanterielehrgang bei der II. Schiffsstammabteilung der Ostsee, Stralsund.
03.04.1931 - 29.03.1932 Hauptlehrgang für Fähnriche mit anschließender Offiziershauptprüfung an der Marineschule, Flensburg-Mürwik.
30.03.1932 - 25.05.1932 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
26.05.1932 - 30.07.1932 Artillerielehrgang für Fähnriche an der Schiffsartillerieschule, Kiel-Wik.
31.07.1932 - 15.08.1932 Flaklehrgang für Fähnriche an der Küstenartillerieschule, Wilhelmshaven.
16.08.1932 - 07.09.1932 Sperrlehrgang für Fähnriche an der Sperrschule, Kiel-Wik.
08.09.1932 - 30.09.1932 Torpedolehrgang für Fähnriche an der Torpedoschule, Flensburg-Mürwik.
01.10.1932 - 25.09.1934 Praktische Bordausbildung und Divisionsleutnant auf dem Schulschiff Schleswig-Holstein.
26.09.1934 - 30.06.1935 Nicht ermittelt.
01.07.1935 - 20.09.1935 U-Lehrgang für Offiziere an der U-Schule, Kiel-Wik.
21.09.1935 - 05.12.1936 Wachoffizier auf U 11 (Typ II B) unter Hans-Rudolf Rösing.
05.12.1936 - 03.02.1937 I. Wachoffizier in Vertretung auf U 35 (Typ VII A) unter Hans-Rudolf Rösing. 1 Unternehmung:
↳ 11.01.1937 - 03.02.1937 - Flottenbesuch auf den Azoren.
04.02.1937 - 30.09.1937 Wachoffizier auf U 11 (Typ II B) unter Hans-Rudolf Rösing.
01.10.1937 - 09./10.1939 Kommandant von U 12 (Typ II B). 2 Unternehmungen:
↳ 25.08.1939 - 09.09.1939 - Nordsee, Große Fischerbank.
↳ 18.09.1939 - 09./00.10.1939 - Nordsee, Ärmelkanal.
09./00.10.1939 Beim Verlust seines Bootes U 12, in der Nordsee/Ärmelkanal, ums Leben gekommen.

Der Fall von der Ropp

Die Leiche von Dietrich von der Ropp wurde bei Sangatte am Pas de Calais/Frankreich angeschwemmt.

Das Datum 29.10.39 gibt offenbar nur das Datum wieder, an dem die französische Admiralität die schwedische Gesandtschaft in Paris über das Auffinden der Leiche von Wellner, von der Ropp und einigen anderen Besatzungsmitgliedern von U 16 informierte. Es scheint also einiges in den deutschen Akten zu Verlust und Meldung durcheinander gekommen zu sein. Eine andere Quelle nennt als Verlusttag auch den 05.10.39, der im KTB in Blei vermerkt ist. Danach müsste der Verlust auf dem Rückmarsch nach Wilhelmshaven eingetreten sein. U 15 vermerkte an dem Tag, dass die vermuteten Sperren nicht bewacht seien. Das könnte erklären, dass auf britischer S. keine Beobachtungen erfolgten, die eine Minenexplosion nahelegen könnten.

Die Mitteilung der schwedischen Gesandtschaft in Paris vom 27.11.39 an das Auswärtige Amt in Berlin über die Meldung der französischen Admiralität vom 29.10.1939 zum Auffinden des Leichnams des Kommandanten von U 12 enthält auch die Angabe, dass selbiger bereits am 28.10.1939 beerdigt worden sei. Leider gibt es bislang keine gesicherte Information, wann der Leichnam an der Küste aufgefunden wurde.

Quellen & Literatur

Rainer Busch/Hans Joachim Röll: "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 196.

Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand: "Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945" - Podzun Verlag 1956 - Band 3 - Abschnitt 291 - S. 305.

Bibliographisches Institut: "Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reiches" - Verlag Leipzig u. Wien Bibliographisches Institut 1912 - 1935.

Quellenverweise: → Quellenangaben in Online-Archiven

Literaturverweise: → Die genannten Bücher zum Kaufen bei Amazon oder ZVAB

Alle Angaben ohne Gewähr

Andreas Angerer - ubootarchivwiki@gmail.com